Diskrete Begegnungen

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Diskrete Begegnungen sind die bevorzugte Wahl von vielen verheirateten Männern und Frauen, die ihre Dating-Möglichkeiten für außereheliche Beziehungen ausloten möchten. Wenn du darüber nachdenkst, deinem Partner fremdzugehen, ist dir wahrscheinlich klar, wie wichtig Diskretion ist. Diskrete Begegnungen sind nur ein zeitgenössischer Ausdruck für das Affären-Dating. Für ein umfassenderes Verständnis dieses Konzepts ist es wichtig, sich zunächst mit der Geschichte des Fremdgehens/Untreue vertraut zu machen. Du bist wahrscheinlich auch an einem Überblick über einige beliebte Begriffe rund um das Thema „diskretes Dating“ interessiert. Wir sind hier, um dich über die Vor- und Nachteile diskreter Begegnungen aufzuklären.

Eine kurze Geschichte des diskreten Datings

Seit den Anfängen der Menschheit haben die Menschen bei ihrer Suche nach einer romantischen Verbindung eine Vielzahl von Methoden angewandt. Im Laufe der Geschichte haben diejenigen, die nach diskreteren Kontakten suchten, alle Kommunikationsmittel genutzt, die ihnen zu dieser Zeit zur Verfügung standen.

Das Konzept des Werbens – hauptsächlich, um einen Ehepartner zu finden – geht auf das Mittelalter zurück, auch wenn die Institutionen für arrangierte Ehen Jahrtausende alt sind und viele Kulturen umspannen.

Das Dating, wie wir es heute kennen, nahm erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wirklich Gestalt an. Offenbar wurde der Begriff erstmals 1896 von dem Zeitungskolumnisten George Ade aus Chicago geprägt, der ihn in einem Artikel über einen unglücklichen Mann namens Artie verwendete, der sich beschwerte, dass seine Freundin andere „Jungs“ benutzte, um ihren Dating-Kalender zu füllen.(1)

Für einen interessanten Blick auf die Geschichte des traditionellen Datings in der Moderne empfiehlt sich die Lektüre von Moira Weigels Buch „Dating: Eine Kulturgeschichte“, das in mehreren Online-Artikeln beschrieben wird, insbesondere in einem Beitrag von David Brown in einer kürzlich erschienenen Ausgabe von Mental Floss.(2) Darin fasst er die verschiedenen Arten von Dating zusammen, die im Laufe der Zeit entstanden sind. Von den frühen Jahren der „Gentlemen Callers“ über das „Shop Girl“ der 1920er Jahre und die explosionsartige Zunahme alleinstehender Frauen am Arbeitsplatz in den großen städtischen Zentren, über die Phase des „einen festen Freund haben“ (going steady) in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis hin zum Zeitalter der freien Liebe in den 60er Jahren und der sexuellen Revolution in den 70er Jahren hat die Partnersuche je nach den Gepflogenheiten der jeweiligen Zeit viele Formen angenommen. Und in jeder dieser Phasen haben Dating-Rituale dazu beigetragen, eine Reihe gesellschaftlicher Veränderungen mitzugestalten. Zum Beispiel revolutionierte das „Department Store Girl“ oder „Shop Girl“ die Kosmetik- und Modeindustrie in Nordamerika, indem es Frauen dazu ermutigte, offen Make-up zu tragen – etwas, was früher Bühnendarstellerinnen und „leichten M¨ädchen“ vorbehalten war.

Sehen wir uns also in diesem Zusammenhang die Entwicklung der diskreten Begegnungen und den Vergleich der heutigen Trends mit denen der vergangenen Jahrhunderte an.

Eine Chronologie romantischer Affären

Die Existenz des Adult-Datings lässt sich bis zu den klassischen Griechen und Römern zurückverfolgen,(3) reicht aber wahrscheinlich in jeder Gesellschaft und/oder sozialen Struktur, die auf irgendeiner Form der ehelichen Vereinigung basiert, noch weiter zurück.

Nach der Entstehung der Druckerpresse im 15. Jahrhundert und der anschließenden Verbreitung der Zeitung war die Kontaktanzeige eines der ersten Mittel, um romantische Beziehungen zu finden.

Einem interessanten Artikel in der Huffington Post(4) zufolge gab es 1695 in England erstmals Kontaktanzeigen, hauptsächlich für britische Herren, die nach geeigneten Ehefrauen Ausschau hielten.

Bereits um 1700 nutzten homosexuelle Männer verschlüsselte Kontaktanzeigen, um romantische Partner zu finden, und das in einer Zeit, in der diese Art von Sexualität in der allgemeinen Gesellschaft verpönt war. Tatsächlich wurde Homosexualität geächtet und mit dem Tode bestraft und blieb in Großbritannien bis 1967 illegal. Homosexuelle Männer benutzten auch Orte, die als „Molly Houses“ bekannt waren, für diskrete Begegnungen – aber immer mit dem Risiko, verhaftet oder gar getötet zu werden. In den 1880er Jahren florierte die Verwendung von Kontaktanzeigen für romantische Zusammenkünfte. Bald begannen Mitglieder der europäischen Aristokratie und schließlich auch die breite Öffentlichkeit, private Zeitungsannoncen für die Partnersuche zu nutzen, ein Trend, der gegen Ende des 19. Jahrhunderts nach Nordamerika exportiert wurde und noch viele Jahrzehnte lang eine Hauptrolle beim Dating spielen sollte.

Das Aufkommen der Computertechnologie in den 1960er Jahren eröffnete Menschen, die auf der Suche nach außerehelichen Affären sind, diskretere Möglichkeiten. Einem Artikel zufolge entwickelte ein Team von Forschern der Harvard-Universität 1965 den ersten computergestützten Dating-Service. In den 1990er Jahren und mit der Einführung des Internets begannen Bulletin Boards und Chatrooms zu entstehen, die in der Dating-Welt ausgiebig genutzt wurden, auch und insbesondere von denjenigen, die auf der Suche nach diskreten Begegnungen waren.

Zuvor hatten verheiratete Männer und Frauen nur begrenzte Möglichkeiten, sich nach jemand anderem als ihrem Ehepartner umzusehen. Jenseits ihrer eigenen gesellschaftlichen Kreise waren diejenigen, die Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts an Adult Dating interessiert waren, auf geheime Zusammenkünfte von Gleichgesinnten oder auf Nachtclubs beschränkt, die für eine eher freizügige Klientel bekannt waren. Andere gaben diskrete Zeitungsanzeigen mit vertraulichen Postfächern auf, um verbotene Treffen außerhalb ihres Zuhauses und ihrer Familie zu arrangieren. Allerdings ist anzumerken, dass die Ära der „Goldenen Zwanziger“ eine entspanntere Einstellung zu Sexualaktivitäten bei mündigen Erwachsenen hervorbrachte, insbesondere bei Frauen, die weniger konservative Kleidung trugen (z. B. Flappers) und an gesellschaftlichen Zusammenkünften teilnahmen, die als „Petting-Partys“ bekannt waren. Ironischerweise entstand dieser gesellschaftliche Wandel etwa zur gleichen Zeit, als in den USA das Alkoholverbot eingeführt wurde. Möglicherweise ist diese monumentale Lockerung der gesellschaftlichen Haltung gegenüber dem Sexualverhalten zum Teil sogar auf dieses Verbot zurückzuführen.(5)

Heute haben Internet-Dating-Websites und Social-Media-Apps eine Möglichkeit geschaffen, um auf Partnersuche zu gehen. Und das von überall aus: ganz privat zu Hause, im Büro, im Auto, im Flugzeug oder während einer Geschäftsreise, denn alles kann mit einem Smartphone erledigt werden.

Eine kürzlich vom Pew Research Centre durchgeführte Studie stellte fest, dass 15 % der amerikanischen Erwachsenen Dating-Websites oder mobile Dating-Apps genutzt haben. Das Besondere an dieser Studie ist jedoch, dass sich die Nutzung von Online-Dating-Diensten bei den 18- bis 24-jährigen Befragten seit 2013 fast verdreifacht und bei den 55- bis 64-Jährigen verdoppelt hat. Von dieser älteren Altersgruppe nutzten im Jahr 2013 nur 6 % Dating-Websites und -Apps und die Zahl stieg im Vergleich dazu bis 2015 auf 12 % an. Dabei waren diese beiden demografischen Gruppen vor gar nicht allzu langer Zeit eher keine regelmäßigen Nutzer von Online-Dating.(6)

Dank der Millennials haben die heutigen Dating-Trends und der von ihnen inspirierte Sprachgebrauch eine eigene Kultur geschaffen. Werfen wir im Zeitalter von Tinder, Grindr, Facebook, Instagram, Twitter und Snap einen Blick auf einige der besonderen Kategorien der Partnersuche im Zeitalter der sozialen Medien.(7) Auch wenn sich diese Begriffe nicht vollständig auf Dating für Verheiratete beziehen, können sie doch einige wichtige Erkenntnisse liefern:

Ghosting:

Man trifft jemanden, der für eine Weile seinen Charme versprüht, dann aber plötzlich abtaucht und sich nicht mehr meldet.

Stashing:

Ein Begriff, der von Ellen Scott von Metro UK (8) geprägt wurde. Stashing bedeutet, dass man augenscheinlich mit jemandem zusammen ist, von dieser Person jedoch vor ihrer Familie und ihren Freunden „versteckt“ (stashed away) wird, man also den Partner immer nur alleine trifft.

Zombieing:

Jemand, mit dem du dich triffst, verschwindet plötzlich und taucht dann aus heiterem Himmel erneut auf.

Bread Crumbs:

Jemand, der ständig neckt und mehr verspricht. Ständig geben sie Hinweise darauf, dass sie da sind, dass sie interessiert sind, aber es kommt nie etwas zustande.

Roaching:

Jemand, mit dem du dich triffst, verabredet sich weiterhin mit anderen, ohne es dir zu sagen.

Auf der Suche nach außerehelichen Vergnügungen

Auch wenn sich die Instrumente und die Sprache beim Adult Dating im Laufe der Zeit geändert haben, verlangen die gesellschaftlichen Konventionen in Bezug auf außereheliche Liaisons nach wie vor Diskretion. Was bedeutet dies also für dich im Zeitalter der ständigen Konnektivität?

Die Explosion von Online-Dating-Websites und -Apps hat fremdgehenden Hausfrauen und ihren männlichen Pendants eine Vielzahl von Wahlmöglichkeiten gegeben, wenn es darum geht, eine diskrete Begegnung zu finden.

Manche von euch fühlen sich vielleicht von den Websites und Apps angezogen, die von den Millennials von heute verwendet werden. Die meisten dieser Serviceleistungen sind jedoch für eine sorglosere, jüngere Zielgruppe gedacht. Denke daran, dass diese Altersgruppe davon lebt, jeden Aspekt ihres Lebens in den Social Media zu veröffentlichen, einschließlich ihrer romantischen Partner und ihrer Eskapaden.

Traditionelle Dating-Websites sind darauf ausgerichtet, potenzielle Ehepartner für ihre Nutzer zu finden, und erfüllen nicht immer die Bedürfnisse derer, die nach zwanglosen, unverbindlichen Beziehungen suchen. Jemand, der einer Ehe ohne Sex entflieht, möchte wahrscheinlich maximale Privatsphäre, wenn er online einsame Ehefrauen kontaktiert. Moderne Paare experimentieren auch mit offenen Ehen oder Poly-Dating, was wiederum Personen anzieht, die sich nicht gerne verurteilen lassen wollen.

Boutique-Dating-Seiten auf Facebook oder über Twitter mögen bequem und zugänglich erscheinen, aber in der heutigen vernetzten Gesellschaft bist du möglicherweise nur einen Link von jemandem entfernt, den du kennst – oder noch schlimmer, der deine Familie kennt.

Bei AshleyMadison.com stellen wir dir zuverlässige und vertrauliche Tools zur Verfügung, um die Welt der diskreten Begegnungen zu erkunden. Wir helfen dir, die richtige Person für deine Bedürfnisse und Umstände ausfindig zu machen. Das Leben ist kurz. Gönn dir eine Affäre.

Quellen:

  1. https://nypost.com/2016/05/15/the-fascinating-history-of-how-courtship-became-dating/
  2. https://www.mentalfloss.com/article/79140/10-fascinating-facts-about-evolution-dating-and-courtship
  3. https://ideas.ted.com/10-facts-about-infidelity-helen-fisher/
  4. https://www.huffpost.com/entry/timeline-online-dating-fr_b_9228040
  5. http://historyofsexuality.umwblogs.org/topic-1/early-1900s/roaring-20s/
  6. https://www.pewresearch.org/internet/2016/02/11/15-percent-of-american-adults-have-used-online-dating-sites-or-mobile-dating-apps/
  7. https://hellogiggles.com/love-sex/dating/stashing-is-the-new-dating-trend/
  8. https://metro.co.uk/2017/08/19/stashing-is-the-hot-new-dating-trend-thatll-make-you-feel-like-sht-6864139/
  9. https://www.ashleymadison.com/polyamory
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